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Kerbel

 

Herkunft
Kerbel ist im Kaukasus und Südrussland beheimatet. Möglicherweise durch die Römer, die den Kerbel schätzten, gelangte er ins Mittel-meergebiet. Hier war er im Mittelalter stärker verbreitet als heute.

Geschmack
Der Geschmack von Kerbel erinnert einerseits an Petersilie, andererseits begeistert er mit seinem zarten, anisähnlichen Unterton. Zum Würzen werden ausschließlich seine Blätter verwendet. Ihr feiner, süßer Geschmack passt sogar zu frischen Erdbeeren. In geringen Mengen verwendet, unterstreicht Kerbel das Aroma anderer Kräuter.

Verwendung
Kerbel würzt Kartoffel-, Pilz- oder Tomatensuppen und passt besonders gut zu Lammfleisch, Brathuhn und gegrilltem Fisch.

Typisch ist auch die Kerbelsuppe. Die Blätter werden besonders in der französischen Küche verwendet. Neben Schnittlauch, Petersilie und Estragon ist er ein unentbehrlicher Bestandteil der Fines Herbes  und gehört in die Frankfurter Sauce. Kerbel darf niemals mitgekocht werden, da sein Aroma durch Hitze zerstört wird. Er hat wie Petersilie einen relativ hohen Gehalt an Vitamin C und Mineralien.

Würzkombinationen
Er schmeckt allein, ist aber auch eine ideale Ergänzung zu den anderen Fines Herbes. Intensive Kräuter wie Basilikum oder Thymian überlagern seinen Geschmack.

 


Produktinfo

 

  • Inhalt: 3g
  • Frischegewicht:
    entspricht ca. 30g frischem Kerbel
  • glutenfrei, laktosefrei

 

Produkt-Tipp:

Kerbel erst kurz vor dem Servieren zugeben.