Herkunft
Salbei wächst wild auf trockenen und felsigen Hängen an den Nordküsten des Mittelmeeres. Den Griechen war der Salbei heilig
und sie versuchten, mit ihm die Götter gnädig zu stimmen. Auch die Römer benutzten den Salbei, der Gattungsname Salvia bedeutet Heil, auf ihn geht der deutsche Name zurück. Mit Mönchen gelangte er über die Alpen nach Mitteleuropa. Salbei galt als Allheilmittel. Chinesen tauschten im 17. Jahrhundert für eine Kiste Salbei drei Kisten Tee ein. Sie hielten den Salbei für lebensverlängernd.
Geschmack
Salbei riecht und schmeckt kräftig aromatisch und leicht bitter. Er enthält deutliches Kampferaroma mit einem milden Muskatgeschmack.
Verwendung
Salbei ist in der mediterranen Küche sehr beliebt, vor allem würzt
er das "Saltimbocca" (Kalbsschnitzel) und Lebergerichte in Italien. Typische Gerichte mit Salbei sind: Fleisch- und Fischgerichte, Hammel, Lamm, Blutwurst, Suppen (speziell Aalsuppe), Käsegerichte, Gans, Ente, Schweinefleisch, Salat und dicke Bohnen.
Würzkombinationen
Salbei passt nur zu Grundgewürzen wie Knoblauch und Zwiebeln.
Da Salbei eine große Würzkraft besitzt, sollte er nur sparsam eingesetzt werden.